Trainierbarkeit des EMS
Jedes Jahr entwickelt das Zentrum für Testentwicklung und Diagnostik in Fribourg eine neue Version des Eignungstests EMS. Der Testaufbau bleibt dabei gleich: Der Test besteht immer aus den gleichen Aufgabengruppen. Der Test ist deshalb so stark trainierbar, weil die Art der Aufgaben vorab bekannt ist.
Wissenschaftliche Untersuchungen und die Erfahrung von Teilnehmern, die sich auf den Eignungstest vorbereitet haben,
zeigen: Die Leistungen im Medizintest werden durch Vertrautheit mit den Aufgabentypen, Arbeitstechniken und
Zeitvorgaben deutlich gesteigert.
Testwiederholer schneiden bei ihrer zweiten Testteilnahme besser ab
Ein weiterer Hinweis sind die im Mittel deutlich besseren Testergebnisse von Testwiederholern. Dies zeigen Analysen des Instituts ZTD, das den Test entwickelt. Das Testergebnis von Teilnehmern, die den Test zum zweiten Mal absolvieren, liegt im Mittel deutlich höher.
Auch unsere Kurse werden häufig von Testwiederholern besucht. Wir beobachten gerade bei diesen Teilnehmern immer wieder erstaunliche Leistungssprünge von mehr als 30 Punkten. Dies zeigt, dass die einmalige und erstmalige Testteilnahme häufig nicht das wirkliche Leistungspotenzial abbildet und man durch entsprechende Vorbereitung seine Leistungen deutlich steigern kann.
Zeitlicher Aufwand für das Training
Das Institut ZTD in Fribourg, das den Eignungstest entwickelt, veröffentlicht für Ihre Testvorbereitung eine offizielle Infobroschüre, die Sie erhalten, sobald feststeht, dass der Test durchgeführt wird. Diese offizielle Informationsbroschüre zum EMS gibt die Empfehlung, dass weniger als 30 Stunden Vorbereitungszeit ausreichen. Wir würden nie so weit gehen und eine zeitliche Empfehlung geben, weil dies sehr von den individuellen Voraussetzungen abhängt. Allerdings halten wir 30 Stunden nur in seltenen Fällen für ausreichend. In der Regel wird der notwendige Zeitaufwand deutlich höher sein.
Allein um die Info-Broschüre, die empfohlene Originalversion zu bearbeiten und gründlich (!) zu analysieren, benötigen Sie rund eine Woche. Dann werden Sie damit beginnen, die schwächeren Untertests zu optimieren. Je nachdem, um welchen Untertest es sich hierbei handelt, wartet mehr oder weniger Arbeit auf Sie.
Unsere Teilnehmer haben nach dem Besuch eines Trainingskurses eine sehr genaue Vorstellung, in welchen Bereichen sie sich weiter verbessern müssen und wie dies zu erreichen ist.